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LOGOPÄDIE

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Die Aufgabe der Logopäden (m/w) ist es, durch genaue Anamnese und Abklärung der aktuellen Auffälligkeiten die möglichen Ursachen einer Sprach-, Stimm und/oder Sprechstörung zu identifizieren und durch gezielte, individuelle Therapie die Kommunikationsschwierigkeiten zu verbessern oder zu beheben.

 Behandelt wird in den Bereichen der Lautbildung, des Wort- und Satzgebrauchs, des Redeflusses und des Sprechtempos, der Stimmbildung, der Sprachinhalte, des Sprachverständnisses sowie bei Auffälligkeiten des Schluckens.

Sprechen:

    ● Auffälligkeiten:
    ● Vorstossen der Zunge beim Sprechen (Lispeln)
    ● Sprechstörungen durch falsches Schlucken
    ● Gewohnheiten/Habits (siehe MFT)
    ● erhöhter Speichelfluss
    ● motorische Ungeschicklichkeit
    ● fehlerhafte Körperhaltung

Sprachliche Kommunikation ist ein komplexes Geschehen und macht die Zusammenarbeit mit Fachpersonen verschiedener Spezialgebiete erforderlich. 

KIEFERORTHOPÄDIE

bild10_neu Abb: Auswirkungen des Daumenlutschens

Die Aufgabe des Kieferorthopäden (m/w)) ist die Erkennung, Prophylaxe und Behandlung fehlerhafter Stellungen der Zähne, einer veränderten Position der Kiefer oder Fehlbildungen der Zähne und der Kiefer.       Die ausführlichen Abklärungen mittels Gespräch, Befundaufnahme, Röntgenbilder, Fotos und Kiefermodellen werden allenfalls mit interdisziplinären Untersuchungen ergänzt.

Da eine Wechselwirkung zwischen der Funktion von Knochen/Zähne und Wachstum besteht, ist es wichtig, Dysfunktionen rechtzeitig zu erkennen. Eine orofaziale Dysfunktion führt zu einer Anpassung der umliegenden Gewebe, d.h. zu einer dentalen (Zahn) Abweichung. Bleibt eine Dysfunktion unbehandelt, können anormales Wachstum und unphysiologische Muskelfunktion dauerhaft vorhanden bleiben.

Zähne - Kiefer

Störfaktoren müssen, wenn möglich, vor der kieferorthopädische Behandlung ausgeschaltet werden.

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Wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Therapie sind eine gute Zusammenarbeit und gegenseitige Akzeptanz.

 

Die Behandlung im Bereich der orofazialen Dyskinesien (Dysfunktionen) erfordern eine interdisziplinäre Kommunikation mit den folgenden Fachdisziplinen/Fachbereichen:

  • Zahnmedizin
  • Kinderheilkunde
  • Hals-Nasen-Ohren- Heilkunde
  •  Physiotherapie
  •  Osteopathie
  •  Logopädie
  • Myofunktionelle Therapie

An erster Stelle steht das Kind mit seinen Eltern.  

PHYSIOTHERAPIE

Die Aufgabe des Physiotherapeuten (m/w) ist es, mit dem Bewegungs- und Halteapparat zu arbeiten. Die Stellung des Körpers oder eines Körperteils im Sitzen, Stehen, Gehen und bei Bewegung spielen eine entscheidende Rolle im Erscheinungsbild des Menschen und dem Ausdruck seiner Haltung.

Körperhaltung

Wahrnehmungsschulung des Körpers und spezielle Körperaufrichtende Übungen nehmen Einfluss auf die Fussstellung und die Beckenposition und somit auf die gesamte Haltung des Menschen und dessen Erscheinung.

Der Physiotherapeuten (m/w) mit MFT-Ausbildung unterstützt in diesem Rahmen die MFT in dem er die Haltung sowie das "Verhalten" dem Kind/Erwachsenen bewusst macht.

www.physio-kaspers.ch

OSTEOPATHIE

Die Aufgabe der Osteopathen (m/w) ist es, den Menschen aus der ganzheitlichen Sichtweise der manuellen Medizin zu betrachten (Organe, Nervensystem, Gelenke, Hormone, Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit). Der Osteopath "sieht" mit den Händen und behandelt die durch Einschränkungen des Organismus verursachten funktionellen Störungen. Bei Kleinkindern und Kindern können diese Störungen in den Bereichen der Schädelknochen (Cranium), Kiefer und Wirbelsäule auftreten, z.B. durch die Geburt, Unfälle, Stürze usw.

Bei Säuglingen und Kleinkindern liegt das Augenmerk des Osteopathen insbesondere auf dem Kopf- und Nackenbereich. Der Grund: Häufig werden diese Körperpartien auf dem Weg  durch den Geburtskanal stark beansprucht und können entsprechende körperliche Störungen, wie Blähungen, Verstopfungen, Mittelohrentzündungen, Entwicklungsverzögerungen oder asymmetrische Körperhaltungen auslösen.

Wie arbeitet der Osteopath?

Alle Systeme des Menschen sind vernetzt und beeinflussen sich gegenseitig. Diese Interaktivität nützt der Osteopath, um in den verschiedenen Regelkreisen gezielt Reize zu setzen um den Patient (m/w) in der Selbstheilung zu stimulieren und zu fördern. Dabei arbeitet der Osteopath ausschliesslich mit den Händen.

Zu Beginn einer Behandlung ertastet und erfühlt er den gesamten Körper, sucht nach verminderter Beweglichkeit, auffälligen und erhöhten Spannungen und funktionellen Störungen im Bereich von Gelenken, Geweben oder Organen.

Mit Fingerspitzengefühl, Konzentration und exakten Kenntnissen von physiologischen und anatomischen Zusammenhängen ist es möglich, die verminderte Bewegungsfreiheit der diversen Strukturen zu ertasten und die entsprechenden Impulse zur bestmöglichen Wiederherstellung der Mobilität zu setzen.

Weil Bänder, Muskeln, Nervenstränge, Organe und Knochen über das Bindegewebe (Faszien) miteinander verbunden sind, kann es durchaus vorkommen, dass funktionelle Beschwerden entstehen können, ohne dass die Struktur selbst nachweislich betroffen ist. Das bedeutet, dass der Patient mit Schmerzen an einer bestimmten Körperstelle in die Behandlung kommt, der Osteopath jedoch einen – völlig anderen Körperbereich behandelt.

Ziel der Osteopathie

Permanentes Ziel der Behandlung durch den Osteopathen ist die Wiederherstellung des individuellen Gleichgewichtes im Körper. Dazu verfolgt die Osteopathie vier Behandlungsbereiche und Interaktionen:

  • Strukturelle Osteopathie    

(Muskulo-skeletal: Knochen, Muskeln, Gelenke, Sehnen..usw)

Dieser Therapiebereich ist ähnlich den Techniken der Manualtherapie und hat die Korrektur und Mobilisation von Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bänder zum Ziel.

  • Viszerale Osteopathie

(Innere Organe, Blut- und Lymphgefässe und dem entsprechenden Anteil der Nervenbahnen...)

Die Beweglichkeit des jeweiligen Organs zu seiner anatomischen Umgebung und der Eigenrhythmik des Organs selbst werden untersucht und behandelt.

  • Kranio-Sakrale Osteopathie

(Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein, Hirnflüssigkeit, Hirnhäute und Nervensystem..)

Das mobile Gefüge von Schädelknochen (Kranium) und Kreuzbein (Sakrum), verbunden über das unelastische Duralrohr ( Nervenkanal), bilden eine funktionelle Einheit. Ein Bewegungsverlust in diesen Bereich kann weitreichende Folgen für den gesamten Organismus haben ( Durchblutung, nervale Steuerung, Lymphfluss).

  • Myofasziale Osteopathie

(Bindegewebe, Lymphe....)

Spannungen im Körper werden über das Fasziennetz (Bindegewebe) weitergeleitet. Myofasziales Arbeiten wirkt lösend und schmerzlindernd und verbessert den Abtransport der Stoffwechselrückstände und der Lymphe.

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